Vogeltour – Station Nord-Osten

Der Alfsee – Ein Eldorado für die Vogelwelt

1970 bis 1996 als Hochwasserrückhaltebecken gebaut, ist der Alfsee heute das einzige Vogelschutzgebiet im Landkreis Osnabrück. Das Bauwerk hat sich im Laufe der Jahre zu einem Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet von internationaler Bedeutung entwickelt und ist als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Insgesamt kommen 94 verschiedene Wasser- und Watvogelarten vor!

Neben den Vogelarten die ganzjährig am Alfsee zu beobachten sind, sind die Rastvögel bedeutsam. Insbesondere während der Zugzeiten im Frühjahr und Herbst sowie während der Überwinterung sind viele Vögel zu sehen – in Spitzenzeiten mehr als 20.000 an einem Tag. Rastvögel verbringen den Winter nicht in ihren Brutgebieten, sondern legen weite Strecken zurück um in wärmere Winterquartiere zu gelangen. Hier und da legen sie eine Pause ein, um sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen. Dabei nehmen sie Nahrung auf um ihre Energiereserven aufzuladen. Solch ein Trittstein auf ihrer Reise ist der Alfsee.

Auch Brutvögel finden im Frühling einen geeigneten Lebensraum, während im Sommer bis in den September hinein die Zeit der Mauser folgt: Die Vögel wechseln nahezu vollständig ihr Federkleid.

 

Sie befinden sich am Hauptbecken des Alfsees

Mit 210 ha Wasserfläche ist das Hauptbecken das größte der drei Teilbecken. Der See ist bis zu 2 m tief und misst eine Länge von 2.700 m und eine Breite von 1.300 m im Norden und 330-600 m im Süden. Seit 1982 ist der See dauerhaft angestaut. Die Ufervegetation ist schwach ausgeprägt, bis zu 10 m breite Schilfstreifen bestehen vor allem im Westen. Im Nordosten ist eine kleine von Gehölzen bewachsene Insel und im Osten befindet sich der Riester Hafen.

Besonders interessant für die Vögel sind der Bereich am Überlauf sowie der nördliche Bereich des Alfsees.

 

 

 

Vögel beobachten im

Frühling

Sommer

Herbst

Winter