Der Garten

Auf dem großen Gelände der Biologische Station Haseniederung e. V. wurde im Laufe der Zeit ein Naturgarten mit vielen einheimischen Wildpflanzen gestaltet.

Schaugärten zeigen, wie Pflanzen gekonnt kombiniert werden, um einerseits schöne jahreszeitlich versetzte Blüh- und Fruchtfolgen zu haben und andererseits um der Tierwelt ganzjährig natürliche Nahrung anzubieten.

Im Garten der Biologischen Station

Schwalbenschwanz

Diese Raupe einer bei uns mittlerweile recht seltenen Tagfalterart saß im Stationsgarten im Möhrenkraut. Der Schwalbenschwanz zählt zu den größten und farbenprächtigsten unserer heimischen Schmetterlinge. Die Raupe ernährt sich von verschiedenen Doldenblütern, die sie vorwiegend auf mageren Standorten findet.. Durch zu häufige Mahd oder das komplette Entfernen von Wegerandstreifen oder Feldrändern wurden diese Fraßpflanzen stark zurückgedrängt. Zusätzlich ist der Falter durch die Ausbringung von Insektiziden gefährdet.

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist nach der Roten Liste für Deutschland von 2011 derzeit zwar als ungefährdet eingestuft, es wird aber mit einem starken Rückgang des Bestandes gerechnet. In Niedersachsen gilt der Falter nach der aktuellen Roten Liste von 2004 als stark gefährdet.

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